Glorycorrie & Potamos

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Die Juwelen des Alltags

Ich wuchs als Kind der DDR auf. Wenn es in der Weihnachtszeit soweit war, dass ein „Westpaket“ von meiner Patentante bei uns ankam, war dies immer ein ganz besonderer Festtag. Nach dem Abendessen wurde das Paket feierlich auf dem Küchentisch platziert. Als Nesthäkchen hatte ich das besondere Vorrecht, jeden Schatz der sich darin verbarg ans Tageslicht zu befördern. Jeder einzelne Artikel wurde bestaunt, selbst wenn es sich „nur“ um Tempo Taschentücher handelte.

Seit dieser Zeit habe ich mir eine Mentalität angeeignet, besondere Dinge, die ich geschenkt bekomme oder Souvenirs die mich an einen schönen Urlaub erinnern für einen besonderen Moment aufzuheben. So habe ich schon einige Schätze seit meiner Kindheit angesammelt, nur kann ich die Lippenpomade, die nach Erdbeere schmeckt und ich nie verwendet habe, weil sie doch so kostbar und „aus dem Westen ist“, jetzt nicht mehr verwenden. Ich habe hübsche Kerzen seit vielen Jahren im Schrank liegen, weil ich sie für den „besonderen Moment“ aufgehoben habe.

Als ich heute Morgen mit meinen Kindern beim Frühstück saß und wir ein paar Kerzen anzündeten, damit es etwas gemütlicher ist in dieser tristen Jahreszeit, wurde ich ganz nachdenklich. Ich dachte darüber nach, dass wir so viele Schätze haben. Sie alle erzählen eine Geschichte – vielleicht waren sie ein Geschenk von einem besonderen Freund, wir fanden sie in einem schnuckligen Laden in einem hübschen Städtchen im Urlaub, sie standen eines Tages in einer hübschen Präsenttasche vor unserer Tür. Nun schlummern sie hinter Türen, werden hin uns wieder bestaunt, wenn wir Staub wischen, etwas suchen oder etwas anderes aus dem Schrank nehmen und schon gehen die Türen und Schubladen wieder zu und diese Juwelen können weiter schlummern.

Nach und nach kommen immer mehr Schätze dazu und irgendwann haben wir keinen Platz mehr.

Nun habe ich einen mutigen Beschluss gefasst: Ich möchte jetzt Freude haben an diesen Schätzen, das heißt, dass ich sie gebrauchen werde, mich daran erfreuen werde, wenn ich sie benutze. Sicher wird hier und da etwas Wehmut im Spiel sein, aber was nützt es, wenn ich immer mehr Schätze anhäufe und mich nie an ihrer Pracht erfreue?

Ich denke gerade an ein Wort aus Matthäus 6,19-22:

»Sammelt euch keine Reichtümer hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie zerfressen und wo Diebe einbrechen und sie stehlen. Sammelt euch stattdessen Reichtümer im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie zerfressen und wo auch keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Reichtum ist, da wird auch dein Herz sein.«

Das will ich tun! Ich will es lernen und mein himmlisches Schatzkonto zum bersten bringen.

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Es geht schon

Es gibt einen Satz den ich oft verwende.

„Es geht schon.“ Ich verwende diesen Satz quasi im Unterbewusstsein, immer dann wenn ich meine etwas zu schaffen, aber eigentlich Hilfe in Anspruch nehmen sollte bzw. könnte. Das war mir gar nicht bewusst, bis mich mein lieber Mann neulich einmal rückfragte, „Wirklich?“. Wenn ich ehrlich bin, sollte ich viel öfters die mir angebotene Hilfe in Anspruch nehmen. Doch hat sich so eine Mentalität des „ich kann das auch allein, ich schaff das schon“ eingeschlichen – über die Jahre, weil entweder keiner da war zum helfen oder weil ich selbst stark sein wollte bzw. musste.

Nun ist einer da, der mir hilft, der mir gern Lasten abnimmt. Ich darf mich fallen lassen, mir helfen lassen, muss nicht immer stark sein, wenn ich eigentlich schwach bin. Oft genug bäumt sich in mir dennoch etwas auf, es selbst machen zu wollen. „Es geht schon.“

Erst neulich fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich erkannte mich selbst. So wie ich es ganz praktisch erlebte, dürfen wir auch mit seelischen, geistigen, körperlichen Lasten umgehen. Jesus lädt uns in seinem Wort dazu ein, sie ihm abzugeben.

„Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.“ (Matthäus 11,28)

Wir dürfen IHM alles abgeben was uns belastet, beschwert, müde und ausgelaugt macht. Er will uns erfrischen, uns neue Kraft geben, uns neuen Lebensatem einhauchen. Wir dürfen IHM unsere „Es geht schon’s“ geben und uns in Seine Arme fallen lassen, IHM vertrauen, dass Er uns unsere Last abnimmt und uns segnet.

Und, wir dürfen aber auch ganz praktisch lernen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn wir keine Kraft mehr haben. Oft dachte ich, „wer soll es denn machen?“, aber hatte ich wirklich nach Hilfe geschaut oder war ich nur so davon überzeugt, dass sowieso keiner da ist, der mir helfen könnte? Ich bin sicher, Hilfe ist da wenn wir sie brauchen und wir dürfen darum bitten. Lasten abgeben. Lasten loslassen. Lasten mit anderen teilen. Wenn wir uns öffnen, unseren Stolz, es selbst zu schaffen, aufgeben, können wir so viel Segen und Erleichterung erleben. Und sicher gibt es dann auch mal eine Gelegenheit, wo wir anderen Lasten abnehmen können.

Eine weitere Stelle möchte ich dir noch mit auf den Weg geben.

„Er stärkt und erfrischt meine Seele. Er führt mich auf rechten Wegen und verbürgt sich dafür mit seinem Namen.“ (Psalm 23,3)

Sei gesegnet in deinem Sein und deinem Tun!


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Soaking: Eintauchen in Gottes Liebe

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Soaking In God`s Presence – Soaking in Gottes Gegenwart

(Originalartikel von John Arnott, Hauptpastor der Toronto Airport Christian Fellowship [TACF – Übers. Christl. Flughafen-Gemeinschaft Toronto], übersetzt und auf unsere Bedürfnisse angepasst von Tom Götze)

Seitdem der Heilige Geist im Januar 1994 auf uns fiel, haben wir nicht aufgehört, uns in der Gegenwart Gottes “einzuweichen”. Während die Menschen sich in Gottes Gegenwart haben einweichen lassen, erlebten sie tiefschürfende Veränderungen an / in ihrem Herzen. Ihre Ehen erfuhren Heilung, ihre Furcht wurde vertrieben, Depressionen und Krankheiten verliessen sie und ihre Leben wurden transformiert. Unsere Segnungsteams sind jetzt, zehn Jahre später, immer noch “am Ball” und helfen den Menschen dabei sich einweichen zu lassen. Das tun sie, in dem sie für die Menschen beten, die sich an der Warteschlange für Gebet angestellt haben.

Aber was ist “Soaking”?

Während vergangener Erweckungen haben die Menschendies als “auf den HERRN warten” bezeichnet und meinten damit, dass sie längere Zeit an einem Ort verweilten und Gottes erweckliche Segnungen erwartet haben. Obgleich das “auf den HERRN warten” ein Teil des “Soaking” ist, bedeutet es in dieser gegenwärtigen Bewegung des Heiligen Geistes doch sehr viel mehr als das. In Gottes Gegenwart soaking zu machen bedeutet, in Seiner Liebe zu ruhen anstatt im Gebet zu eifern. Wenn eine Person die eine Berührung Gottes empfängt, beginnt eine Verbindung mit der Realität der Gegenwart des Heiligen Geistes zu haben, reagiert sie häufig in dem sie zu Boden fällt / sinkt oder sich einfach hinlegt. Während diese Person dann erwartungsvoll in Gottes Gegenwart ruht, schwebt der Heilige Geist oft über der Person, um ihr mehr von Gottes Liebe zu offenbaren und um bestimmte Bereich im Leben dieser Person zu erneuern und / oder Heilung in diese Bereiche zu bringen. Während des Soakings in Gottes Gegenwart übernimmt Gott die Kontrolle und fängt an die Aufmerksamkeit des Empfangenden auf Gottes Wort zu lenken. Dies tut er, indem Er die Person direkt auf Bibelstellen aufmerksam macht oder durch höbare innere Eindrücke oder Bilder spricht. Meine Frau Carol vergleicht Soaking gerne mit dem Einlegen von Gewürzgurken. Vor einigen Jahren habe ich eine klassische Studie über das griechische Wortes “bapto”, welches “eintunken” bedeutet gelesen. Ausserdem behandelte diese Studie noch das Wort “baptidzo”, welches “eintauchen” bedeutet. Dieser Artikel benutzte die Illustration des Einlegens von Gurken. Laut der Anweisungen im Rezept sollten die rohen Früchte als erstes in kochendes Wasser eingetunkt werden, damit die Gurken blanchiert oder sterilisiert werden. Dazu wird in dem Rezept das Wort “bapto” gebraucht, welches “schnelles eintunken und herausnehmen” bedeutet. Dann gab es die Anweisung, die Gurken in Salzwasser mit anderen Gewürzen vermengt für mehrere Wochen einzulegen. Für diese Anweisung wird das Wort “baptidzo” gebraucht. In der Einlegezeit saugen die Gurken den Geschmack der Marinade auf, damit sie nicht länger nur nach Gurke schmecken, sondern wie Gewürzgurken. Dasselbe meinen wir mit “Soaking”. Du sollst dich so sehr von der Gegenwart des Heiligen Geistes “marinieren” lassen und in dem Strom Gottes eintauchen, bis du nicht länger nach deiner alten, rohen Natur “schmeckst”, sondern den Geschmack des Heiligen Geistes angenommen hast. “Herr lege uns in die Marinade deines Heiligen Geistes ein. Tauche uns in deine wunderbare Gegenwart ein, bis wir mehr und mehr wie du werden.”

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Wozu sollte ich “Soaken”?

Es gibt eine tiefe Sehnsucht nach der Nähe Gottes in jedem von uns. Erfahrungen mit Gott zu machen, seine Gegenwart zu erfahren, danach sollten wir suchen und uns dem nicht verweigern. Während unsere Theologie sich auf Gottes Wort gründet, bringen Erlebnisse mit Gott Lebendigkeit in die Theorie / Theologie. Die Bibel ist ein Buch, welches mit Berichten über und von Menschen gefüllt ist, die in der Geschichte verschiedene Erfahrungen mit Gott gemacht haben. Ihr Leben wurden verändert. Auch dein Leben wird verändert werden, wenn du Ihm begegnest.

Wo kann ich “Soaken”?

Hierzu gibt es mindestens drei Möglichkeiten:

  • [1] Wenn es in deiner Gemeinde ein Segnungsteam gibt, dann nutze dieses Angebot und lass dir von diesem Team dienen. Während sie dich segnen, kannst du “soaken”.
  • [2] Frag deinen Pastor oder deine Ältesteten ob ihr in deiner Gemeinde nicht eine regelmässige “Soaking-Zeit” einrichten könntet. Du hast dazu noch Fragen? Kontaktiere mich, meine email findest du am Ende dieses Artikels.
  • [3] Du triffst dich in einer Wohnung eurer Wahl mit anderen und ihr macht zusammen “Soaking”. Betet für einander, macht eine schöne CD an und etc. Genauso kannst du das auch zu Hause für dich allein tun.

Wie “soake” ich?

Während du an das Kreuz denkst und alles was Jesus so liebevoll für dich getan hat, fang an Ihm eventuell vorhandene Sünden zu bekennen und drücke dein Verlangen aus, dass du Ihm nahe sein willst. Einige Momente später wirst du dir der unsichtbaren Gegenwart des Heiligen Geistes bewusst werden. Die Menschen erfahren Gott auf unterschiedliche Art und Weise: eine “Schwere” auf deinem Körper, ein elektrisches Kribbeln auf den Händen oder dem Gesicht, oder ein warmes Gefähl von der Liebe welche durch dein Herz geht und dich mit Ihm verbindet. Das ist ein Weg, wie du lernen kannst jeden zu lieben. In dem du mehrere Treffen bzw. Begegnungen mit Gott hast die dich und Gott aneinander binden. Es ist nicht nur ein rationeller Prozess; dein Herz muss sich “verloben”. Gottes Gegenwart zu erfahren wird dich dazu bewegen, den Herrn von ganzem Herzen und ganzer Seele zu lieben. (Matthäus 22, 37) Beuge dich selbst vor Ihm. Gib ihm all deine Sorgen und Gedanken und sprich mit dem Herrn darüber. Bete zum Beispiel ein Gebet wie dieses: “Herr Jesus, ich lade dich ein mein Herz zu erforschen. Komm näher und lass mich deine Liebe erfahren und kennen lernen.” Lass Lobpreis in dir aufsteigen und gib dich ganz Gott hin. Wenn du abgelenkt wirst, lenke deine Aufmerksamkeit wieder auf Jesus. Konzentriere dich wieder auf Ihn. Erinnere dich daran, warum du “Soaking” machst und hör der Lobpreismusik zu.

Kann ich darauf vertrauen, dass es wirklich Gottes Heiliger Geist ist, der an mir wirkt?

Ja das kannst du. Erinnere dich, alles was wir von Gott empfangen, empfangen wir durch Glauben. Glaube sollte positiv und auf Gott fixiert sein. (Nicht negativ und ängstlich, auf den Feind konzentriert.) Jesus sagte in Lukas 11, 11-13: “Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn der ihn um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er ein Ei haben möchte? Wenn schon ihr hartherzigen, sündigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, dann wird doch der Vater im Himmel erst recht denen seinen Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten. Der Schlüssel ist Intimität. Es ist kein Programm, das abgespult werden soll und worum man sich kümmert. Es eine Beziehung, die gefestigt werden soll.

Wie lang sollte ich “Soaken”?

Normalerweise benötige ich persönlich ungefähr fünfzehn bis zwanzig Minuten um innerlich ruhig zu werden, die Gedanken des Alltags hinten anzustellen und in die Ruhe Gottes einzukehren. Aber Jesus ist der Herr über den Sabbat. Er möchte, dass du in Seine Ruhe eintrittst. Die Früchte des Geistes sind Liebe, Freude und Frieden. Also sollten wir uns auch eine Weile Zeit mit Gott nehmen. Du kannst Gottes Wirken nicht erzwingen und auch nicht zur Eile antreiben. Es geht auch nicht darum “etwas zu bekommen”, sondern um mit jemandem zusammen Zeit zu verbringen. Nimm dir Zeit, einfach bei Ihm zu sein; Ihn zu lieben und dich von Gott lieben zu lassen. Wenn du dabei einschläfst, ist das gar kein Problem. Wenn du unterbrochen wirst, kannst du jederzeit zurückkommen und mehr Zeit mit Ihm verbringen. Du wirst wissen, wann die “Soaking-Zeit” für dich zuende ist. Du wirst eine gewisse Befriedigung in deinem Herzen verspüren und eine Freisetzung zu gehen und dich im Leben vorwärts zu bewegen. Manchmal kann es vorkommen, das Leute sehr emotional werden während einer “Soaking-Zeit”. Vielleicht möchte Gott tiefe Bereiche deines Herzens berühren. Oft gibt es Gebiete früher erlebter Verletzungen, in die du dich nur sehr zögerlich vorwagst. Das ist oft der Ort, an den Gott mit dir nochmal zurückgeht, damit Er Freiheit und Heilung in deine Bereiche der Angst und des Schmerzes bringen kann. Es ist hilfreich Freunde und vielleicht sogar efahrene Leute vom Segnungsteam im Raum zu haben, die mit dir in Liebe da durch gehen können und dir helfen wieder zur Ruhe zu kommen und im Glauben weiterzugehen, damit diese Dinge einen Abschluss finden.

Gibt es “Soaking” in der Bibel? – Hier findest du einiges, was die Bibel über “Soaking” zu sagen hat:

  • (GN) Psalm 23, 1-3: Der HERR ist mein Hirt; darum leide ich keine Not. Er bringt mich auf saftige Weiden, lässt mich ruhen am frischen Wasser und gibt mir neue Kraft. Auf sicheren Wegen leitet er mich, dafür bürgt er mit seinem Namen.
  • (GN) Psalm 131, 2: Nein, still und ruhig ist mein Herz, so wie ein sattes Kind im Arm der Mutter – still wie ein solches Kind bin ich geworden.
  • (Elb) Psalm 4, 5b: Denkt nach in eurem Herzen auf eurem Lager, aber seid still!
  • (GN) Psalm 37, 7: Werde ruhig vor dem HERRN und warte gelassen auf sein Tun! Wenn Menschen, die Böses im Schilde führen, auch noch ständig Erfolg haben, reg dich nicht auf!
  • (HfA) Matthäus 11, 28-30: “Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben. Nehmt meine Herrschaft an und lebt darin! Lernt von mir! Ich komme nicht mit Gewalt und Überheblichkeit. Bei mir findet ihr, was euerm Leben Sinn und Ruhe gibt. Ich meine es gut mit euch und bürde euch keine unerträgliche Last auf.”
  • (HfA) Hebrïäer 4, 9-11: Gottes Volk wartet also noch immer auf die Zeit der Ruhe, die ihm Gott zugesagt hat. Wer zu dieser Ruhe gefunden hat, wird von aller seiner Arbeit ausruhen können, so wie Gott am siebten Schöpfungstag von seinen Werken ruhte. Darum setzt alles daran, zu dieser Ruhe Gottes zu gelangen, damit niemand durch Ungehorsam das Ziel verfehlt. Unsere Väter sind uns darin ein warnendes Beispiel.
  • (HfA) Jesaja 40, 29-31: Den Erschöpften gibt er neue Kraft, und die Schwachen macht er stark. Selbst junge Menschen ermüden und werden kraftlos, starke Männer stolpern und brechen zusammen. Aber alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.
  • (GN) Psalm 27,14: Vertrau auf den HERRN, sei stark und fasse Mut, vertrau auf den HERRN!
  • (HfA) Sprüche 1, 33: Wer aber auf mich hört, lebt ruhig und sicher, vor keinem Unglück braucht er sich zu fürchten.
  • (Elb) Lukas 10, 39: Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füssen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte.

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Ein grosser Teil aus diesem Text ist ins Deutsche übersetzt und dem monatlichen Gemeindemagazin “Spread the Fire” der Toronto Airport Christian Fellowship (TACF, www.tacf.org ) entnommen. Der Originalartikel wurde von John Arnott, Gründungspastor dieser Gemeinde in Kanada geschrieben.

Übersetzer: Thomas (Tom) Sens (geb. Götze)

feurige Kraft


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Lasst euch stärken durch seine gewaltige Macht!

Nun noch ein Letztes: Lasst euch vom Herrn Kraft geben, lasst euch stärken durch seine gewaltige Macht! (Epheser 6, 10 NGÜ)

Immer wenn jemand das Kapitel 6 des Briefes an die Gemeinde in Ephesus erwähnt, bin ich in Gedanken immer sofort bei dem Thema des Anziehens, dem Tragen und der Nutzung der Waffenrüstung Gottes.

Heute Morgen im Gottesdienst hat Papa mir obigen Vers aufs Herz gelegt. Bevor wir unseren von Gott gegebenen Platz gegen die Angriffe des Feindes verteidigen und mit dem Schwert des Wortes Gottes neues Land erobern können, brauchen wir zuerst Seine Kraft.

Im Vers 10 steht, wir sollen uns diese Kraft Gottes geben lassen. Wir sollen uns auch Stärken lassen durch Seine gewaltige Macht. Was bedeutet das? Weiterlesen

Hüte dich vor Schlangen

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Rückschläge gehören zum Leben – ob in Beziehungen, der Arbeit oder in anderen Bereichen. Aber Gott hat eine Antwort darauf! Bayless Conley erklärt Ihnen, wie Gott Ihr Herz heilen, Ihnen neue Hoffnung schenken und Ihre Ausrichtung auf ihn erneuern kann, wenn Schlagen in Form von Rückschlägen und Hindernissen kommen. Erfahren Sie, wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen können, so dass Sie in Ihrem Leben weiterkommen!


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Maria & Martha Momente

Die biblische Geschichte von Maria und Martha ist eine der „bekannteren“ Geschichten….wir finden sie in Lukas 10, 38-42

Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf, wo ihn eine Frau mit Namen Martha in ihr Haus einlud. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte ihm zu.  Martha hingegen machte sich viel Arbeit, um für das Wohl ihrer Gäste zu sorgen. Schließlich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: »Herr, findest du es richtig, dass meine Schwester mich die ganze Arbeit allein tun lässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!« –  »Martha, Martha«, erwiderte der Herr, »du bist wegen so vielem in Sorge und Unruhe, aber notwendig ist nur eines. Maria hat das Bessere gewählt, und das soll ihr nicht genommen werden.“

Ich neige auch eher dazu, Maria zu sein. Wenn ich Gäste habe, möchte ich, dass alle wohlversorgt sind, keiner irgendeinen Mangel erlebt etc. Sicher habe ich manchmal dadurch schon so manchen kostbaren Moment der Gemeinschaft verpasst. Neulich wurde mir das ganz deutlich. Wir saßen zuhause am Tisch und hatten „nebenbei“ eine Lobpreis CD an, die ich sehr mag. Ein Lied fing an in dem ich Gottes Gegenwart sehr deutlich spürte, ich wollte dann „nur noch schnell“ den Tisch abräumen als mein Mann zu mir sagte „das können wir auch nachher noch tun, lass uns diesen Moment in Gottes Gegenwart genießen.“

Ich habe diese paar Minuten SO intensiv erlebt und Gottes Gegenwart umfing mich wie eine wohlig warme Decke. Dieses Erlebnis war mir ein echter Augenöffner. Es sind oft die kleinen Momente – mitten im Alltag – wo Gott unsere Aufmerksamkeit haben möchte. In diesem Moment stellte ich mir die Frage, „Wie oft habe ich ein besonderes Erlebnis mit Gott versäumt, weil ich ‚zu beschäftigt‘ war mit den Dingen des Alltags?“

Ich möchte dich ermutigen und herausfordern, die kleinen Momente nicht zu verpassen und aufmerksamer hinzuhören, wenn der Heilige Geist dir einen ‚Wink‘ gibt.


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Sing dem HERRN ein neues Lied

„Singt dem Herrn ein neues Lied! Denn er hat Wunder getan…

 Jauchzt dem Herrn, alle Welt; brecht in Jubel aus, frohlockt und lobsingt“  (Psalm 98,1.4)

Dieser Vers hat mich neulich richtig getroffen. Wir sind richtig gut darin, Gott die Lieder zu singen die wir auswendig kennen, die Lieder, die auf Papier geschrieben sind, in einem Liedheft oder Gesangbuch verzeichnet sind ….  Wir klammern uns an dem fest was aufgeschrieben ist. Manche von uns singen lauter, andere bevorzugen es nicht zu singen, weil vielleicht irgendwann einmal jemand gesagt hat „Du kannst nicht singen“. Doch was sagt uns diese Schriftstelle?! Richtig! Es geht um ein NEUES Lied! Was ist ein neues Lied? Richtig! Eins das es vorher nicht gab. Vielleicht sagst du jetzt, „Ich bin kein Sänger. Ich bin kein Poet. Ich bin kein Songschreiber, etc.“ Weißt du was, das sind die Wenigsten von uns, ABER unser himmlische Papa LIEBT unsere Anbetung, Er liebt es wenn wir ihm unser Lob bringen, wenn wir Ihn mit unseren Stimmen lieben, wenn wir Ihm dafür danken wer Er ist und was Er für uns getan hat.

Es gibt Millionen von Liedern, Melodien, Rhythmen und Symphonien im Himmel, die nur darauf warten auf die Erde runtergeladen zu werden. Wir sind die Gefäße, die Gott gebrauchen möchte, dieses neue Lied, diesen neuen Klang, den Klang des Himmels auf die Erde zu bringen.

Du musst kein super Sänger sein um zu singen, alles was es braucht bist du – ein außergewöhnlicher Liebhaber des besten Gottes! Ich ermutige dich sehr, schau einfach Papa Gott an, schau dir Seine Schönheit an, öffne deinen Mund (schäme dich nicht!!!) und lass es fließen. Am Anfang mag es etwas lustig klingen, lass es einfach fließen. Es ist so wie bei allem anderen was wir neu lernen, wir lernen und wachsen in etwas, wenn wir es üben. Fange jetzt damit an. Singe IHM ein neues Lied!

Ich habe so viele Geschichten wo Gott meine einfache Anbetung erfüllt hat, ich fange an in neuen Sprachen zu singen und schon bald erfüllen Worte und Melodien meinen Geist, die einfach nur himmlisch sind. Ich LIEBE diese kostbaren Momente, wenn ER meine Anbetung erfüllt. Wenn wir Ihm ein neues Lied singen, prophezeien wir oft sogar in unsere Situation hinein, wir rufen die Dinge in Existenz, die Gott bereits für uns bereit hat, Dinge mit denen Er uns segnen möchte. Wenn wir es im Singen aussprechen, setzen wir es frei. Willst du nicht auch all das was ER für dich bereit hat?!

Sei ermutigt und fange heute an, IHM deine neues Lied zu singen!