Glorycorrie & Potamos

Bereise unser Gott geführtes natürlich übernatürliches Abenteuer mit uns


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Zeugnis – Gott sorgt für uns

Ich weiß nicht wie es dir mit manchen Bibelversen geht. In der Theorie weiß ich, dass Gottes Wort die Wahrheit ist und dass Er immer zu Seinem Wort steht. Zum Beispiel das Thema der Versorgung. In der Praxis habe ich bei manchen Versen bisweilen dieses Gefühl „Meint Gott das auch bei mir ernst? Es gibt ja schließlich so viele Menschen die Gottes Versorgung viel dringender brauchen. Mir geht es doch eigentlich mehr als gut.“

Einer dieser Verse ist folgender aus Lukas 12,27-28

„Und seht euch die Lilien an! Sie wachsen, ohne sich abzumühen und ohne zu spinnen ´und zu weben`. Und doch sage ich euch: Sogar Salomo in all seiner Pracht war nicht so schön gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott die Blumen auf dem Feld, die heute blühen und morgen ins Feuer geworfen werden, so herrlich kleidet, wie viel mehr wird er sich dann um euch kümmern, ihr Kleingläubigen!“

Wir haben immer wieder Gottes Versorgung erlebt und hatten immer genug. Als sich unser Sohn ankündigte, freuten wir uns sehr. Hin und wieder beschlichen mich Gedanken „Wovon soll ich ihm Kleidung kaufen? Werden wir genug haben für alles was wir für ihn brauchen?“

Und genau jetzt erleben wir, wie sich diese Bibelstelle vor unseren Augen immer wieder erfüllt. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Wir wurden mit vielen Dingen beschenkt, manches konnten wir leihen oder fanden es sehr günstig. Gott lenkte unsere Augen immer wieder in Richtung der Dinge die Er für uns schon bereit gestellt hat. Und besonders was die Kleidung angeht! Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Wir konnten kistenweise wunderschöne Kleidung von einer lieben Bekannten leihen.

Ich war kleingläubig was das angeht und bin so dankbar, wie liebevoll ich von unserem himmlischen Vater lernen darf. Er versorgt uns und lässt uns NIE im Stich!

Sei auch du ermutigt. Egal was deine Notlage gerade ist. Vertraue Ihm! Er kennt deine Situation und sorgt für dich!

„Legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“ (1.Petrus 5,8)

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Maria & Martha Momente

Die biblische Geschichte von Maria und Martha ist eine der „bekannteren“ Geschichten….wir finden sie in Lukas 10, 38-42

Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf, wo ihn eine Frau mit Namen Martha in ihr Haus einlud. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte ihm zu.  Martha hingegen machte sich viel Arbeit, um für das Wohl ihrer Gäste zu sorgen. Schließlich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: »Herr, findest du es richtig, dass meine Schwester mich die ganze Arbeit allein tun lässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!« –  »Martha, Martha«, erwiderte der Herr, »du bist wegen so vielem in Sorge und Unruhe, aber notwendig ist nur eines. Maria hat das Bessere gewählt, und das soll ihr nicht genommen werden.“

Ich neige auch eher dazu, Maria zu sein. Wenn ich Gäste habe, möchte ich, dass alle wohlversorgt sind, keiner irgendeinen Mangel erlebt etc. Sicher habe ich manchmal dadurch schon so manchen kostbaren Moment der Gemeinschaft verpasst. Neulich wurde mir das ganz deutlich. Wir saßen zuhause am Tisch und hatten „nebenbei“ eine Lobpreis CD an, die ich sehr mag. Ein Lied fing an in dem ich Gottes Gegenwart sehr deutlich spürte, ich wollte dann „nur noch schnell“ den Tisch abräumen als mein Mann zu mir sagte „das können wir auch nachher noch tun, lass uns diesen Moment in Gottes Gegenwart genießen.“

Ich habe diese paar Minuten SO intensiv erlebt und Gottes Gegenwart umfing mich wie eine wohlig warme Decke. Dieses Erlebnis war mir ein echter Augenöffner. Es sind oft die kleinen Momente – mitten im Alltag – wo Gott unsere Aufmerksamkeit haben möchte. In diesem Moment stellte ich mir die Frage, „Wie oft habe ich ein besonderes Erlebnis mit Gott versäumt, weil ich ‚zu beschäftigt‘ war mit den Dingen des Alltags?“

Ich möchte dich ermutigen und herausfordern, die kleinen Momente nicht zu verpassen und aufmerksamer hinzuhören, wenn der Heilige Geist dir einen ‚Wink‘ gibt.


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In Gottes Ruhe eintreten

Ich bin eine Person, die immer am „tun“ ist. Ich kann schlecht still sitzen und nichts tun, irgendwie finde ich immer etwas was noch erledigt werden muss. Natürlich kenne ich auch Auszeiten, Pausen, wo ich von meiner Arbeit ruhen kann, aber solche Momente fallen mir schwer.

Als ich vor 4 Wochen in Mutterschutz ging, stellte ich mir bisweilen die Frage, was ich wohl die 6 Wochen bis zur Geburt tun würde. Natürlich gab es erst mal noch einiges, was ich im Haushalt gern noch regeln, putzen, sortieren wollte, aber irgendwann war auch das erledigt und mit zunehmender Leibesfülle wurde es auch mühsamer. Eines Tages saß ich auf dem Sofa und kam mir so richtig faul vor und dann sprach Gottes Geist zu mir, die Stelle aus Hebräer 4,10-11:

„Denn wer an Gottes Ruhe Anteil bekommt, darf von all seiner Arbeit ausruhen, genauso wie Gott ruhte, als er alles erschaffen hatte. Setzen wir also alles daran, an dieser Ruhe teilzuhaben…“

Er zeigte mir ganz klar, dass ich diese Ruhezeit als etwas Besonderes genießen darf. Ja, es ist die Ruhe „vor dem Sturm“, dennoch lerne ich in dieser mir geschenkten Zeit eine neue „Ruhe in Gottes Gegenwart“ kennen. Ich genieße die Momente mit IHM, nehme Ihn noch deutlicher wahr und das ermutigt mich, dass ich aus dieser Ruhe neue Kraft schöpfen darf und wissen darf wo die Quelle ist. So wie es in Johannes 7,38 heißt:

„Wenn jemand an mich glaubt, werden aus seinem Inneren, wie es in der Schrift heißt, Ströme von lebendigem Wasser fließen.“

Ich darf von der ewigen Quelle trinken und mich erfrischen lassen. Dies möchte ich Dir zusprechen. Lass Dich von Jesus neu erfrischen, auch du wirst in deinem Alltag einen Ort finden, wo Du an Seinem Herz zur Ruhe kommen und entspannen kannst und Dich mit dem frischen, lebendigen Wasser füllen lassen kannst.


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Das Kind beim Namen nennen

Meine Frau und ich freuen uns sehr auf die Geburt unseres Kindes. Es sind noch rund 5 Wochen bis unser Schatz endlich “ankommt”.

Vor kurzem waren wir Gäste auf der prophetischen Konferenz “Hear His Voice” im GZD in Dabringhausen, in der Nähe von Bonn. Die Gastsprecher dort waren Ivan und Isabel Allum aus London, Ontario. Meine Frau Corrie kennt beide von den Zeiten in denen sie in Toronto gelebt hatte und zugerüstet wurde. Sie kennen sich nun schon ca. 14 Jahre. Corrie hatte auch die Ehre ihr Buch “Your Destiny : Unlocking the impossible promises of God” (deutscher Titel “Deine Bestimmung leben”) vor einigen Jahren ins Deutsche zu übersetzen. Die 3 haben eine Beziehung die auf Vertrauen und Freundschaft basiert.

Deshalb war ich freudig gespannt darauf Ivan und Isabel selbst zum ersten Mal zu treffen. Isabel – was für ein Herzchen – bedankte sich bei mir dafür, dass ich Corrie so glücklich mache. Ich kann das Danken und die Ehre nur an Gott weiterreichen, denn Er ist derjenige, welcher maßgeblich daran gewirkt hat, dass ich der Mann und Ehemann wurde, der ich heute bin. Und glaubt mir, da hab ich noch einiges zu lernen.

Während der Konferenz besuchten wir die Gastfamilie, in welcher meine Schwiegermutter während unseres Aufenthalts aufgenommen wurde. Die Hausmutter Ruth bat uns herein und wir kamen gleich ins Gespräch. Corries Schwangerschaft wird nun immer offensichtlicher und deshalb war das natürlich eines der Themen, welches wir rege besprachen. Ruth fragte uns, ob wir denn schon wüssten was es wird und ob wir uns schon über Namen für das Kind Gedanken gemacht hätten? Wir bestätigten, dass wir gleich zu Beginn der Schwangerschaft über Namen für beide Geschlechter gesprochen und uns auch schnell auf Namen für beide geeinigt hatten.

Zu unser beider Überraschung sprach Ruth weiter und fragte uns, ob wir denn wüssten ob die Namen welche wir uns ausgesucht hatten, auch Gottes erste Wahl für unser Kind wäre? Mir wurde ein wenig mulmig bei dem Ganzen, denn ich hatte mich doch schon sehr an die Namen gewöhnt, welche wir uns ausgesucht hatten. Ruth hatte jedoch eine freundliche und gewinnende Art uns herauszufordern und so kamen wir zusammen um unseren Himmlischen Papa zu fragen, welcher Name denn zur Berufung die auf dem Leben unseres Kindes liegt, passen würde.

Die einzige, welche einen Eindruck bekam, den sie auch teilen wollte, war meine Schwiegermutti. Sie erwähnte, dass sie einen Teil der Berufung des Kindes als Eindruck hatte und auch einen Namen. Sie gab uns das Aufgeschriebene auf einem Blatt Papier und der Name unterschied sich zumindest ein bisschen von unseren Vorschlägen. Aber es war ein Name, den Corrie früher schon mal im Herzen bewegt und auch erwähnt hatte, wir hatten den dann verändert, in unserem Gespräch über Namen.

An diesem Abend gingen wir zurück zur Gemeinde und Corrie und Isabel trafen in der Nähe der Toiletten aufeinander. Isabel fragte Corrie, ob sie denn schon das Geschlecht des Kindes wüsste und Corrie bejahte dies, ohne jedoch zu verraten, was unser Kind wird. Isabel sagte ihr dann auf den Kopf zu, welches Geschlecht unser Kind hat und welchen Namen Gott über dem Kind ausgesprochen hat. Es war der gleiche Name, welchen wir am Nachmittag bekommen hatten und auch der gleiche Name, welcher ursprünglich Corries Wahl war.

Nun muss ich zugeben, dass ich doch etwas enttäuscht war und mich in meinem väterlichen Stolz etwas verletzt fühlte. Trotzdem habe ich kein Problem, mich dem Ewigen unterzuordnen. Er weiß, was das Beste für uns ist und hat dabei keine Hintergedanken. Also habe ich zugestimmt, dass wir den Namen ändern würden, auch wenn Corrie sich selbst nicht ganz wohl dabei fühlte. Es gab einen Grund für die erste Änderung, welche wir aber erst nach der Geburt vielleicht verraten werden. 😉

Seit dem habe ich nun begonnen, dass Kind durch Corries Bauch hindurch mit diesem anderen Namen anzusprechen. Und es ist überaus lustig auch ein bisschen verrückt zu erleben wie das Kind plötzlich viel mehr auf Nennung des Namens zu reagieren scheint.

Wir hatten zuvor schon mit unserem Kind durch den Bauch hindurch gesprochen und nannten es bei dem Namen, welcher ursprünglich unsere Wahl war. Bei Nennung des alten Namens hat es nicht auch nur annähernd soviel Action im Bauch gegeben, wie bei Nennung dieses besonderen Namens.

Es ist doch erstaunlich zu erleben, dass Gott unser Kind schon mit diesem bestimmten Namen gerufen haben muss, denn es ist schon daran gewöhnt so genannt zu werden und reagiert ungewöhnlich stark darauf. Ja, ein fröhlicher „Tanz“ geht ab, wann immer dieser Name Erwähnung findet.

Ich denke, damit haben wir die Sache mit der Namensfindung geklärt und nun können wir es kaum erwarten unser Erstgeborenes persönlich zu treffen.


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Gott kommt NIE zu spät

Heute möchte ich euch ein Zeugnis erzählen. Gott zeigte mir mal wieder auf seine wunderbare Art, dass ER nie zu spät kommt.

Seit vielen Jahren arbeite ich in unserem Familienunternehmen – einer Bäckerei & Konditorei. Ich bin ausgebildete Konditorin, aber wie es im Familienbetrieb nun mal ist, umfasst das Aufgabengebiet viel mehr – ich arbeite im Café, kümmere mich um die Dekoration, neue Produktideen etc.

Seitdem wir herausfanden, dass ich schwanger bin, war es mein Gebetsanliegen, dass wir eine/n neue Konditor/in finden, der/die meine Arbeit fortführen kann. Anfang des Jahres kündigten dann –vollkommen aus heiterem Himmel – unsere beiden Bäcker. Unser Gebet nach einem neuen Konditor wurde plötzlich schlagartig um 2 weitere Personen erweitert. Es war ein Schock und die ersten Tage waren sehr spannend mit dem nun extrem winzigen Team.

Mein Babybauch wuchs fröhlich weiter und die Arbeit wurde langsam beschwerlicher. Ich fühlte mich wie eine Schnecke, die versucht einen Berg zu erklimmen, aber die Bergspitze rutscht ständig weiter nach oben. Der Arbeitsberg wuchs und meine Energie wurde weniger….

Ich habe es SO oft erlebt, dass Gott NIE zu spät kommt und den Schrei unseres Herzens hört.

Zuerst sandte Er uns einen jungen Mann, der vorher als Koch und Kellner arbeitete. Er lernte in Windeseile all die neuen Aufgaben eines Bäckers. Er arbeitet gern bei uns – was für ein Segen! Durch ihn öffnet sich unser Lehrling, der auch eine Herausforderung ist. Das allein ist schon ein gewaltiges Wunder für uns!

Und nun – 2 Wochen ehe ich in Mutterschutz gehe – sandte Gott uns eine nette, junge Frau, die diese Woche ihren Dienst bei uns begann. Sie ist ruhig und arbeitet konzentriert und hat eine liebevolle Art. Ich gebe ihr gern mein „Baby“ (die Konditorei). Sie ist ein echtes Geschenk des Himmels. Sie wird ihre Sache gut machen!

 

Danke Vater, Du bist einfach wunderbar!

 

Sei ermutigt! Halte an Deinem Durchbruch fest! Gott hat dich nicht vergessen. Nichts ist ihm zu groß und nichts ist ihm zu klein! Er ist ALLMÄCHTIG!


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Aus Hass wird innige Liebe

Ich bin ein Kind der DDR. Meine Familie war schon zur damaligen Zeit gläubig und somit für gewisse „Alleswissenwollende“ sehr interessant. Meine Mama hatte in den Siebzigern eine Prophetie von Reinhard Bonnke gehört, der ganz klar von Gott gesagt bekommen hatte, dass sich die beiden deutschen Länder wieder vereinigen werden. Wie das geschehen würde war natürlich eine Frage, die nur Gott wusste (wie bei jeder Prophetie), aber wir glaubten sie und beteten dafür und erwarteten es. Als es dann geschah, saßen wir weinend am Wohnzimmertisch – als 10jährige fragte ich mich natürlich schon, warum Mama jetzt weint, denn es hieß ja (für mich), dass wir nun in den Westen fahren können, wo ich mir (endlich) zu meiner Barbie einen Barbiemann kaufen konnte 🙂 …Kinderherzen!

Unbewusst hatte ich in meiner Kindheit – und das nicht von meiner Familie, sondern einfach von der Atmosphäre die im Land herrschte – eine Apathie gegenüber unserem Land (der DDR) entwickelt. Wir waren nun frei und doch wollte ich nur weg als Teenager, am besten ins Ausland.

Ich malte es mir in meiner Jugend aus wo ich leben könnte und war mir sicher, froh zu sein „endlich von hier wegzukommen“. In der Zeit vor und nach der Wende geschah dann genau das; immer mehr Menschen verließen das Land, weil es anderswo bessere Arbeit gab. Viele Gegenden im Osten starben förmlich aus, das Alter unter 30 war nicht mehr vorhanden und es war vielerorts richtig trostlos, leblos, ausgeblutet.

Trotz meiner Fluchtgedanken wollte ich immer, dass Gott unser Land mit seiner Liebe berührt, und damit meine ich nicht nur den Osten, sondern Ganzdeutschland. Ich machte immer wieder Erfahrungen, wie ich als „Ossi“ belächelt wurde und auch manch bösen Kommentar einfing. Das saß und tat weh. Es war trotz allem meine Heimat. Wenn jemand aus dem Ausland mir vorschwärmte wie schön doch Deutschland ist, lächelte ich meist freundlich, aber innerlich fand ich das lächerlich, es gab doch weitaus schönere Länder….

Als ich 21 war, ging ich für eine  School of Ministry (ähnlich einer Jüngerschaftsschule) nach Kanada. Ich liebte es dort, das Land, die Menschen, alles war so entspannt und nicht so deutsch-verkrampft. Nach 4 Monaten Schule wurden wir in Teams aufgeteilt, die an verschiedenen Orten der Welt das Gelernte anwenden konnten. Wir kamen nach Oklahoma, USA. Dort wurden wir geliebt, verwöhnt, beschenkt und empfingen mehr als wir weitergaben.

Eines Tages gab es während unserer Zeit dort eine Fürbitte-Konferenz. Ich fand die Gastsprecherin total abgefahren, was die alles anstellte um herauszufinden, was in der Stadt Umgebung geistlich abging. Sie war leidenschaftlich FÜR ihre Stadt. Während dieser Konferenz brach ein Satz von ihr meinen Hass gegenüber meinem Heimatland. Sie sagte, „Wenn du willst, dass Gott in deinem Land etwas tut, musst du es lieben und für es einstehen“. Ich brach vor der Bühne zusammen. JA, ich wollte dass Gott mein Heimatland verändert, aber mit der Einstellung die ich hatte, richtete ich mehr Schaden an, als das es Segen bringen würde. Ich weinte und weinte, tat Buße und bat Gott um Vergebung für meine Einstellung. Als ich dann am Ende der Schule wieder nach Deutschland kam, waren meine Augen geöffnet und ich „sah“ wie schön unser Land wirklich ist! Ich fing an mein Heimatland zu lieben, für es zu beten und Veränderung zu sehen.

Ich durfte bei vielen Konferenzen, Seminaren mitarbeiten und erleben wie Gott unser Land und unser Volk heilt, damit meine ich beide deutsche Seiten und auch die Wunde die es zwischen den beiden Ländern gab und teilweise noch gibt. Aus meiner Apathie wurde innige Liebe. Gott hat mein Herz mit Liebe erfüllt für meine Nation und ganz besonders für „mein Volk“ – den Osten. Als mein Mann und ich heiraten, stand die Frage „Wo ruft uns Gott hin?“ Er lebte bis zur Hochzeit in Großbritannien und wir suchten nach Gottes Willen. Wir haben beide ein Herz/einen Ruf in die Nationen, aber wie spürten deutlich, dass Gott uns hierher ruft, in unser beider Heimat, um unserem Volk ein Segen zu sein. Es ist spannend zu sehen, wie ER wirkt, wenn wir SEINEM Willen freien Lauf lassen und IHN wirken lassen.

Durch meine Geschichte möchte ich dich segnen und ermutigen dich von IHM gebrauchen zu lassen an dem Ort wo du bist, sei ein Segen und schau wie ER dich gebraucht! Nicht jeder ist in die „Weltmission“ berufen, auch die Menschen vor unserer Haustür brauchen Jesus, Berührungen des Himmels. Wir dürfen da wo wir sind ein Segen sein für die Menschen um uns herum und die Atmosphäre durch Gottes Liebe prägen und verändern. Gebrauche deine Gaben, frage Gott wie du deinen Mitmenschen ein Segen sein kannst, segne sie im Gebet, liebe sie. Gott ist mit dir und wirkt Veränderung!


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Der ungeliebte Kuchen

Wie hörst du Gottes Stimme?

Ich dachte immer Gott spricht nur mit supergeistlichen Leuten oder Er spricht durch ein lautes Donnern. Aber die Schrift sagt uns etwas anderes in 1.Könige 19,11-12:

„Er aber sprach: Komm heraus und tritt auf den Berg vor den Herrn! Und siehe, der Herr ging vorüber; und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging vor dem Herrn her; der Herr aber war nicht in dem Wind. Und nach dem Wind kam ein Erdbeben; aber der Herr war nicht in dem Erdbeben.  Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der Herr war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer kam die Stimme eines sanften Säuselns.“

Meistens spricht er durch seine sanfte Stimme in unseren Geist, wenn wir uns auf Ihn konzentrieren und von Ihm hören wollen. Ich habe ein Konzept gelernt, wie man Gottes Stimme hören kann. Das hat mir sehr geholfen, Seine Stimme zu hören. Man findet das in Habakuk 2:

„Auf meine Warte will ich treten und auf dem Turm mich aufstellen, damit ich Ausschau halte und sehe, was Er mir sagen wird und was ich als Antwort weitergeben soll auf meine Klage hin! —  Da antwortete mir der Herr und sprach: Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie in Tafeln ein, damit man sie geläufig lesen kann!“

Wie die meisten von uns lerne ich mehr und mehr Seine Stimme zu hören und zu befolgen was Er mir sagt. Wie spricht Gott zu uns? Er spricht auf eine Art und Weise wie wir es am besten verstehen – durch Umstände und Gegenstände, durch die Natur, durch Poster entlang der Straße, durch andere Leute, durch Seine sanfte Stimme, durch unser alltägliches Leben.

Ich möchte Dir ein praktisches Beispiel geben. Ich arbeite als Konditorin, es gibt Torten die ich sehr gern produziere und dann gibt es welche, die ich so gar nicht ausstehen kann. Echt! Kürzlich sprach Gott zu mir, ich soll eine bestimmte Torte backen – eine von der Sorte, die ich so gar nicht mag. Das war einer jener Momente, indem ich früher diskutiert hätte, ob das wirklich Gott sein kann, warum würde Er sich um so etwas kümmern? Nun, weil ER mich liebt und Dinge in der Zukunft sieht, die ich nicht sehen kann. Also produzierte ich diese Torte und kurz darauf kam eine Bestellung für genau diesen Kuchen rein. Wow!

Das hat mich wirklich eine Lektion gelehrt, mehr auf die kleinen Anstupser des Heiligen Geistes zu achten. Es lohnt sich, wenn wir in den kleinen Dingen gehorsam sind, schenkt Er uns größere Dinge. Ich ermutige dich, probier’s doch mal in den nächsten Tagen, hör genau hin wenn dich der Heilige Geist anstupst. Ich verspreche dir, du wirst staunen!