Glorycorrie & Potamos

Bereise unser Gott geführtes natürlich übernatürliches Abenteuer mit uns


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Es geht schon

Es gibt einen Satz den ich oft verwende.

„Es geht schon.“ Ich verwende diesen Satz quasi im Unterbewusstsein, immer dann wenn ich meine etwas zu schaffen, aber eigentlich Hilfe in Anspruch nehmen sollte bzw. könnte. Das war mir gar nicht bewusst, bis mich mein lieber Mann neulich einmal rückfragte, „Wirklich?“. Wenn ich ehrlich bin, sollte ich viel öfters die mir angebotene Hilfe in Anspruch nehmen. Doch hat sich so eine Mentalität des „ich kann das auch allein, ich schaff das schon“ eingeschlichen – über die Jahre, weil entweder keiner da war zum helfen oder weil ich selbst stark sein wollte bzw. musste.

Nun ist einer da, der mir hilft, der mir gern Lasten abnimmt. Ich darf mich fallen lassen, mir helfen lassen, muss nicht immer stark sein, wenn ich eigentlich schwach bin. Oft genug bäumt sich in mir dennoch etwas auf, es selbst machen zu wollen. „Es geht schon.“

Erst neulich fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich erkannte mich selbst. So wie ich es ganz praktisch erlebte, dürfen wir auch mit seelischen, geistigen, körperlichen Lasten umgehen. Jesus lädt uns in seinem Wort dazu ein, sie ihm abzugeben.

„Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.“ (Matthäus 11,28)

Wir dürfen IHM alles abgeben was uns belastet, beschwert, müde und ausgelaugt macht. Er will uns erfrischen, uns neue Kraft geben, uns neuen Lebensatem einhauchen. Wir dürfen IHM unsere „Es geht schon’s“ geben und uns in Seine Arme fallen lassen, IHM vertrauen, dass Er uns unsere Last abnimmt und uns segnet.

Und, wir dürfen aber auch ganz praktisch lernen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn wir keine Kraft mehr haben. Oft dachte ich, „wer soll es denn machen?“, aber hatte ich wirklich nach Hilfe geschaut oder war ich nur so davon überzeugt, dass sowieso keiner da ist, der mir helfen könnte? Ich bin sicher, Hilfe ist da wenn wir sie brauchen und wir dürfen darum bitten. Lasten abgeben. Lasten loslassen. Lasten mit anderen teilen. Wenn wir uns öffnen, unseren Stolz, es selbst zu schaffen, aufgeben, können wir so viel Segen und Erleichterung erleben. Und sicher gibt es dann auch mal eine Gelegenheit, wo wir anderen Lasten abnehmen können.

Eine weitere Stelle möchte ich dir noch mit auf den Weg geben.

„Er stärkt und erfrischt meine Seele. Er führt mich auf rechten Wegen und verbürgt sich dafür mit seinem Namen.“ (Psalm 23,3)

Sei gesegnet in deinem Sein und deinem Tun!

Hüte dich vor Schlangen

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Rückschläge gehören zum Leben – ob in Beziehungen, der Arbeit oder in anderen Bereichen. Aber Gott hat eine Antwort darauf! Bayless Conley erklärt Ihnen, wie Gott Ihr Herz heilen, Ihnen neue Hoffnung schenken und Ihre Ausrichtung auf ihn erneuern kann, wenn Schlagen in Form von Rückschlägen und Hindernissen kommen. Erfahren Sie, wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen können, so dass Sie in Ihrem Leben weiterkommen!


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Zeugnis – Gott sorgt für uns

Ich weiß nicht wie es dir mit manchen Bibelversen geht. In der Theorie weiß ich, dass Gottes Wort die Wahrheit ist und dass Er immer zu Seinem Wort steht. Zum Beispiel das Thema der Versorgung. In der Praxis habe ich bei manchen Versen bisweilen dieses Gefühl „Meint Gott das auch bei mir ernst? Es gibt ja schließlich so viele Menschen die Gottes Versorgung viel dringender brauchen. Mir geht es doch eigentlich mehr als gut.“

Einer dieser Verse ist folgender aus Lukas 12,27-28

„Und seht euch die Lilien an! Sie wachsen, ohne sich abzumühen und ohne zu spinnen ´und zu weben`. Und doch sage ich euch: Sogar Salomo in all seiner Pracht war nicht so schön gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott die Blumen auf dem Feld, die heute blühen und morgen ins Feuer geworfen werden, so herrlich kleidet, wie viel mehr wird er sich dann um euch kümmern, ihr Kleingläubigen!“

Wir haben immer wieder Gottes Versorgung erlebt und hatten immer genug. Als sich unser Sohn ankündigte, freuten wir uns sehr. Hin und wieder beschlichen mich Gedanken „Wovon soll ich ihm Kleidung kaufen? Werden wir genug haben für alles was wir für ihn brauchen?“

Und genau jetzt erleben wir, wie sich diese Bibelstelle vor unseren Augen immer wieder erfüllt. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Wir wurden mit vielen Dingen beschenkt, manches konnten wir leihen oder fanden es sehr günstig. Gott lenkte unsere Augen immer wieder in Richtung der Dinge die Er für uns schon bereit gestellt hat. Und besonders was die Kleidung angeht! Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Wir konnten kistenweise wunderschöne Kleidung von einer lieben Bekannten leihen.

Ich war kleingläubig was das angeht und bin so dankbar, wie liebevoll ich von unserem himmlischen Vater lernen darf. Er versorgt uns und lässt uns NIE im Stich!

Sei auch du ermutigt. Egal was deine Notlage gerade ist. Vertraue Ihm! Er kennt deine Situation und sorgt für dich!

„Legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“ (1.Petrus 5,8)


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Maria & Martha Momente

Die biblische Geschichte von Maria und Martha ist eine der „bekannteren“ Geschichten….wir finden sie in Lukas 10, 38-42

Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf, wo ihn eine Frau mit Namen Martha in ihr Haus einlud. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte ihm zu.  Martha hingegen machte sich viel Arbeit, um für das Wohl ihrer Gäste zu sorgen. Schließlich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: »Herr, findest du es richtig, dass meine Schwester mich die ganze Arbeit allein tun lässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!« –  »Martha, Martha«, erwiderte der Herr, »du bist wegen so vielem in Sorge und Unruhe, aber notwendig ist nur eines. Maria hat das Bessere gewählt, und das soll ihr nicht genommen werden.“

Ich neige auch eher dazu, Maria zu sein. Wenn ich Gäste habe, möchte ich, dass alle wohlversorgt sind, keiner irgendeinen Mangel erlebt etc. Sicher habe ich manchmal dadurch schon so manchen kostbaren Moment der Gemeinschaft verpasst. Neulich wurde mir das ganz deutlich. Wir saßen zuhause am Tisch und hatten „nebenbei“ eine Lobpreis CD an, die ich sehr mag. Ein Lied fing an in dem ich Gottes Gegenwart sehr deutlich spürte, ich wollte dann „nur noch schnell“ den Tisch abräumen als mein Mann zu mir sagte „das können wir auch nachher noch tun, lass uns diesen Moment in Gottes Gegenwart genießen.“

Ich habe diese paar Minuten SO intensiv erlebt und Gottes Gegenwart umfing mich wie eine wohlig warme Decke. Dieses Erlebnis war mir ein echter Augenöffner. Es sind oft die kleinen Momente – mitten im Alltag – wo Gott unsere Aufmerksamkeit haben möchte. In diesem Moment stellte ich mir die Frage, „Wie oft habe ich ein besonderes Erlebnis mit Gott versäumt, weil ich ‚zu beschäftigt‘ war mit den Dingen des Alltags?“

Ich möchte dich ermutigen und herausfordern, die kleinen Momente nicht zu verpassen und aufmerksamer hinzuhören, wenn der Heilige Geist dir einen ‚Wink‘ gibt.


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Das Kind beim Namen nennen

Meine Frau und ich freuen uns sehr auf die Geburt unseres Kindes. Es sind noch rund 5 Wochen bis unser Schatz endlich “ankommt”.

Vor kurzem waren wir Gäste auf der prophetischen Konferenz “Hear His Voice” im GZD in Dabringhausen, in der Nähe von Bonn. Die Gastsprecher dort waren Ivan und Isabel Allum aus London, Ontario. Meine Frau Corrie kennt beide von den Zeiten in denen sie in Toronto gelebt hatte und zugerüstet wurde. Sie kennen sich nun schon ca. 14 Jahre. Corrie hatte auch die Ehre ihr Buch “Your Destiny : Unlocking the impossible promises of God” (deutscher Titel “Deine Bestimmung leben”) vor einigen Jahren ins Deutsche zu übersetzen. Die 3 haben eine Beziehung die auf Vertrauen und Freundschaft basiert.

Deshalb war ich freudig gespannt darauf Ivan und Isabel selbst zum ersten Mal zu treffen. Isabel – was für ein Herzchen – bedankte sich bei mir dafür, dass ich Corrie so glücklich mache. Ich kann das Danken und die Ehre nur an Gott weiterreichen, denn Er ist derjenige, welcher maßgeblich daran gewirkt hat, dass ich der Mann und Ehemann wurde, der ich heute bin. Und glaubt mir, da hab ich noch einiges zu lernen.

Während der Konferenz besuchten wir die Gastfamilie, in welcher meine Schwiegermutter während unseres Aufenthalts aufgenommen wurde. Die Hausmutter Ruth bat uns herein und wir kamen gleich ins Gespräch. Corries Schwangerschaft wird nun immer offensichtlicher und deshalb war das natürlich eines der Themen, welches wir rege besprachen. Ruth fragte uns, ob wir denn schon wüssten was es wird und ob wir uns schon über Namen für das Kind Gedanken gemacht hätten? Wir bestätigten, dass wir gleich zu Beginn der Schwangerschaft über Namen für beide Geschlechter gesprochen und uns auch schnell auf Namen für beide geeinigt hatten.

Zu unser beider Überraschung sprach Ruth weiter und fragte uns, ob wir denn wüssten ob die Namen welche wir uns ausgesucht hatten, auch Gottes erste Wahl für unser Kind wäre? Mir wurde ein wenig mulmig bei dem Ganzen, denn ich hatte mich doch schon sehr an die Namen gewöhnt, welche wir uns ausgesucht hatten. Ruth hatte jedoch eine freundliche und gewinnende Art uns herauszufordern und so kamen wir zusammen um unseren Himmlischen Papa zu fragen, welcher Name denn zur Berufung die auf dem Leben unseres Kindes liegt, passen würde.

Die einzige, welche einen Eindruck bekam, den sie auch teilen wollte, war meine Schwiegermutti. Sie erwähnte, dass sie einen Teil der Berufung des Kindes als Eindruck hatte und auch einen Namen. Sie gab uns das Aufgeschriebene auf einem Blatt Papier und der Name unterschied sich zumindest ein bisschen von unseren Vorschlägen. Aber es war ein Name, den Corrie früher schon mal im Herzen bewegt und auch erwähnt hatte, wir hatten den dann verändert, in unserem Gespräch über Namen.

An diesem Abend gingen wir zurück zur Gemeinde und Corrie und Isabel trafen in der Nähe der Toiletten aufeinander. Isabel fragte Corrie, ob sie denn schon das Geschlecht des Kindes wüsste und Corrie bejahte dies, ohne jedoch zu verraten, was unser Kind wird. Isabel sagte ihr dann auf den Kopf zu, welches Geschlecht unser Kind hat und welchen Namen Gott über dem Kind ausgesprochen hat. Es war der gleiche Name, welchen wir am Nachmittag bekommen hatten und auch der gleiche Name, welcher ursprünglich Corries Wahl war.

Nun muss ich zugeben, dass ich doch etwas enttäuscht war und mich in meinem väterlichen Stolz etwas verletzt fühlte. Trotzdem habe ich kein Problem, mich dem Ewigen unterzuordnen. Er weiß, was das Beste für uns ist und hat dabei keine Hintergedanken. Also habe ich zugestimmt, dass wir den Namen ändern würden, auch wenn Corrie sich selbst nicht ganz wohl dabei fühlte. Es gab einen Grund für die erste Änderung, welche wir aber erst nach der Geburt vielleicht verraten werden. 😉

Seit dem habe ich nun begonnen, dass Kind durch Corries Bauch hindurch mit diesem anderen Namen anzusprechen. Und es ist überaus lustig auch ein bisschen verrückt zu erleben wie das Kind plötzlich viel mehr auf Nennung des Namens zu reagieren scheint.

Wir hatten zuvor schon mit unserem Kind durch den Bauch hindurch gesprochen und nannten es bei dem Namen, welcher ursprünglich unsere Wahl war. Bei Nennung des alten Namens hat es nicht auch nur annähernd soviel Action im Bauch gegeben, wie bei Nennung dieses besonderen Namens.

Es ist doch erstaunlich zu erleben, dass Gott unser Kind schon mit diesem bestimmten Namen gerufen haben muss, denn es ist schon daran gewöhnt so genannt zu werden und reagiert ungewöhnlich stark darauf. Ja, ein fröhlicher „Tanz“ geht ab, wann immer dieser Name Erwähnung findet.

Ich denke, damit haben wir die Sache mit der Namensfindung geklärt und nun können wir es kaum erwarten unser Erstgeborenes persönlich zu treffen.


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Brautkleid Shopping mit Jesus

Seit ich ein Teenie war, hab ich es geliebt in die „Hochzeitswelt“ abzutauchen. Ich kaufte mir hin und wieder Brautmagazine und liebte es, die Kleider, herrlichen Blumengestecke, Tischdekorationen etc. anzusehen. Ich träumte davon, wie meine Hochzeit eines Tages sein wird. In einem dieser Magazine fand ich mein Traumkleid, ich glaube ich war damals 18-19. Ich schnitt das Bildchen dieser wunderhübschen Braut aus und (ver)steckte es in meiner Bibel. Hin und wieder kramte ich das Bild hervor, träumte für einen Moment von meiner Hochzeit und dem wunderhübschen Kleid und steckte es dann wieder an seinen Platz.

Jahre gingen ins Land und manchmal bangte ich ob es diesen Tag eines Tages geben wird……. Nun ist er da und ich bin so glücklich über diesen wunderbaren Mann, den mir mein Himmlischer Vater schenkt.

Als Tom mir den Antrag machte und wir einen Termin für unsere Hochzeit setzten, war eins der ersten Dinge um die ich mich kümmern wollte das Brautkleid. Anfang des Jahres war ich mit einer Freundin, die jetzt auch heiratet, zusammen auf einer Hochzeitsmesse. Wir sammelten allerlei Anregungen und im vorbeischlendern reichte man uns an einem Stand einen Flyer eines Brautmodengeschäftes. Ehe ich irgendwo hingehe wollte ich den Laden mal „von außen“ begutachten. Er sah nicht sehr vielversprechend aus. Ich betete und fragte Jesus, in welchem Laden ER mein Brautkleid hat. Es gibt ja unendlich viele Brautkleidgeschäfte und ich hatte keine Lust darauf, in x Läden zu gehen und 100 Kleider anzuprobieren und letztlich nicht mehr zu wissen was mir gefällt – schließlich hatte ich ja das Bild „meines Kleides“. Jesus zeigte mir sehr deutlich, dass Er genau mein Kleid in dieses – mir nicht sehr vertrauenswürdige Geschäft – gehängt hat.

Ehrlich gesagt zweifelte ich zunächst und vereinbarte einen Termin in einem anderen Geschäft. Zusammen mit meiner Mama fuhr ich dorthin, nahm mein Bildchen mit und wurde quasi auf der Schwelle zurückgewiesen, das man so etwas (mit etwas Ärmel) heutzutage nicht trägt, heutzutage sei obenrum alles „nackt“, ich könne ja einen Bolero dazu leihen. Aber das war so gar nicht meine Vorstellung und schließlich soll es ja „mein“ Kleid sein in dem ich mich wohlfühle.

Wir verabschiedeten uns freundlich und fuhren kurzentschlossen – ohne Termin – in das andere Geschäft was Jesus mir gezeigt hatte, in das ich in meinem Unglauben kein Vertrauen hatte. Es brauchte eine 30min Fahrt im abendlichen Berufsverkehr dorthin.  Wir kamen kurz vor Ladenschluss dort an, wurden gebeten einen Moment Platz zu nehmen.

Einen Moment später konnten wir schon mal in den Brautkleidbereich, der echt winzig war, gehen und uns umsehen. Und genau da hing „mein“ Kleid, es ist etwas anders als mein gut bewahrtes Bild, aber es ist mein Kleid. Ich probierte dieses eine Kleid an und verliebte mich sofort in es, die Accessoires waren sofort gefunden und passten perfekt. Meine Mama und die Verkäuferin waren sofort begeistert! Und das Beste – es gab noch 30% Frühlingsrabatt!

Dieses Erlebnis zeigte mir mal wieder, ich darf Jesus vertrauen dass ER es perfekt macht, auch wenn ich mir die äußeren Umstände vielleicht anders vorstelle, kommt SEIN Plan zum wirken wenn ich IHM vertraue – ER kennt das ganze Bild!

Und nun kann ich es nicht erwarten dieses wundervolle Kleid bald tragen zu dürfen.


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Wieviel Sehnsucht hast du nach dem Heiligen Geist?

Es ist Pfingsten. Ich erinnere mich an meine Kindheit, als ich mich immer fragte, was Pfingsten überhaupt ist. Als ich es endlich verstand, fand ich es ziemlich interessant, wie die „kleinen Flämmchen“ auf die Köpfe all derer kamen die zum ersten Pfingsten im „Obergemach“ versammelt waren. Und stell dir vor, es gab keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen – keine rosa und blauen Flämmchen –  sie waren alle gleich und der Heilige Geist fiel gleichermaßen auf ALLES Fleisch! Das ruft in meinem Geist ein lautes HALLELUJA hervor. Gott macht keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Wir sind ALLE berufen durch SEINEN Geist. Wow!

„Schließlich kam das Pfingstfest. Auch an diesem Tag waren sie alle wieder am selben Ort versammelt.  Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm; das ganze Haus, in dem sie sich befanden, war von diesem Brausen erfüllt.  Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen, die sich verteilten und sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen.  Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen, in fremden Sprachen zu reden; jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab.“

Apostelgeschichte 2,1-4

Ich habe in den letzten Tagen über Jesu Jünger nachgedacht. Hast du jemals darüber nachgedacht, was sie in diesen wenigen Tagen alles zu verdauen hatten?! Ihr geliebter Jesus, der Mann der sie ALLES lehrte wurde auf grausamste Weise ermordet, sie legten Ihn ins Grab und während sie im Obergemach noch um Ihn trauerten, stürmte Maria mit der Nachricht ins Haus, dass Ihr ein Engel erschienen ist, um ihr zu sagen, dass Jesus auferstanden ist, er war nicht mehr im Grab… Peter stürmte los, er wollte es mit seinen eigenen Augen sehen. Ich glaube ich hätte das was Maria da erzählte genauso wie Thomas angezweifelt. Und als nächstes das Erlebnis auf dem Weg nach Emmaus, sie unterhielten sich über die Erlebnisse der letzten Tage und plötzlich ist Jesus bei ihnen. Ich wäre ziemlich verwirrt gewesen, da bin ich mir sicher! Kannst du dir das alles bildlich vorstellen? Jesus war mit ihnen auf der Straße und dann aß er sogar mit ihnen Fisch am See …. Hast du dich jemals gefragt wo der Fisch hinging in Seinem auferstandenen Leib?

Und dann gab Er ihnen den großen Missionsbefehl ehe Er gen Himmel fuhr – lies es selbst nach in Markus 16! Krass! Er sagte sogar, dass Seine Jünger – und wir genauso – noch größere Dinge tun würden als Er?! Jesus! Du hast die krassesten Dinge jemals getan! Wie können wir noch größere Dinge tun? Wir sind doch nur Menschen? Wartet! Jesus sagte ihnen, dass sie WARTEN sollen – Er verhieß ihnen, dass Er ihnen einen Helfer sendet, den Heiligen Geist! Sie mussten es nicht aus ihrer eigenen Kraft heraus tun, das wäre sowieso unmöglich. Er würde Ihnen Kraft senden durch den Heiligen Geist. Er sagte Ihnen, dass sie warten sollen!

Hast du dich je gefragt, wie sich die Jünger in jenen Tagen gefühlt haben? Sie warteten im Obergemach. Sie wussten, dass die Verheißungen Jesu wahr sind, dass konnten sie so oft bezeugen. Aber was wenn…?! Wie lange müssen sie warten? Wie würde dieser Helfer aussehen? Wie würde Er zu ihnen kommen? Viele, viele Fragen! Wie würden sie Ihn erkennen? Ich weiß, dass ich SO viele Fragen gehabt hätte … aber Jesus war weg, ihn konnten sie nicht mehr fragen. Sie mussten geduldig warten warten …. bis sich Seine Verheißung erfüllt.

Wie fühlst du dich, wenn Gott dir etwas versprochen hat und du wartest immer noch darauf, dass sich die Verheißung erfüllt? Vertraust du Ihm? Bist du voller „Wann?“ und „Warum muss ich so lange warten“ Fragen? Glaub mir, ich kann dich SO gut verstehen!

Du musst eine echt große Sehnsucht haben, Ihm zu vertrauen, dass sich das erfüllt was Er dir verheißen hat. Er IST treu, das ist ganz sicher. Bitte vertraue Ihm weiterhin, er wird dich nie fallenlassen noch dich vergessen. Sein Wort ist wahr und Er dringt durch mit der Erfüllung die Er dir für dein Leben gegeben hat!

Ich glaube, dass die Jünger über die Art wie der Heilige Geist kam total überrascht waren. Er LIEBT es uns zu überraschen!

Bitte pack Ihn in keine Box wie du dir vorstellst, dass Er dich segnen soll. Erlaube Ihm dich zu segnen und zu füllen so wie es Ihm gefällt, das ist SO viel besser als unser kleines Denken es sich vorstellen kann. Er ist GROSS und Seine Ideenkiste ist riesig.

Hab Sehnsucht nach Ihm, hab Sehnsucht nach ALLEM was ER für dich hat. Erlaube Ihm, dich immer wieder neu zu füllen und zu erfrischen!

Komm Heiliger Geist!